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Tipps zum richtigen Video erstellen

Einen guten Film oder eine hochwertige Aufnahme mit der eigenen Kamera zu machen ist leichter gesagt als getan. Jeder, der schon einmal versucht hat, ein bestimmtes Ereignis selbst auf Film zu bannen, weiß, dass sich hierbei nicht nur Schwierigkeiten mit der Technik oder dem verwackelten Bild in den Weg stellen. Dabei können viele solcher Probleme bereits durch ein paar Vorbereitungen und Kniffe vermieden werden.

Als erste Vorbereitung sollte sich mit den wichtigsten, technischen Einstellungen der Kamera vertraut gemacht werden. Ein paar Tricks können hierbei das spätere Filmen einfacher machen und eine gute Bild- sowie Tonqualität garantieren.
Beispielsweise ist es hilfreich, den Autofokus der Kamera abzustellen, damit dieser kein eigentlich unwichtiges Detail im Bild scharf stellt, nur weil es im Vordergrund ist. Außerdem garantiert ein Weißabgleich vor Drehbeginn, dass die Farben beispielsweise bei wechselnden Lichtverhältnissen nicht aus dem Gleichgewicht geraten oder verschwimmen. Hierzu wird oft der altbewährte Trick verwendet, die Kamera vor Drehbeginn etwa zehn Sekunden auf ein weißes Blatt Papier zu richten, um einen automatischen Weißabgleich durchzuführen.
Ein wackelfreies Bild kann am besten durch die Arbeit mit einem Stativ erreicht werden. Falls ein solches gerade nicht zur Hand ist, hilft es sich beim Filmen an einen festen Halt anzulehnen, damit das Bild so wenig wie möglich verwackelt.
Einen fehlerfreien und qualitativ hochwertigen Ton erreicht der Filmer am besten durch den Einsatz eines externen Mikrofons. Das in der Kamera eingebaute Mikrofon hat den Nachteil, dass es nur die Geräusche in unmittelbarer Nähe aufnimmt. Dadurch wird meistens nur die gesamte Geräuschkulisse auf Band aufgenommen und nicht das, worauf der eigentliche Fokus der Aufnahme liegen sollte. Beim Filmen sollte stets beachtet werden, dass auch das externe Mikrofon nur eine bestimmte Reichweite hat und der Filmer somit immer versuchen sollte, so nah wie möglich zur Tonquelle zur gelangen.
Damit bei schwierigen Lichtverhältnissen -also beispielsweise bei Kunstlicht oder großen Hell-Dunkel Kontrasten- das gefilmte Objekt nicht überbelichtet wird, ist die Warnfunktion des sogenannten Zebras sehr nützlich. Diese kann bei den meisten Kameras im Menü aktiviert werden und schraffiert dann im Bild die Bereiche, die momentan überbelichtet sind. Dadurch kann sich der Filmer schnell an die Lichtverhältnisse anpassen und eine gute Bildqualität erreichen. Für die Wahl der Umgebung gilt also allgemein, dass diese weder zu hell noch zu dunkel gewählt und bei einem hohen Geräuschpegel am besten nicht auf den Einsatz eines externen Mikrofons verzichtet werden sollte.

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