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Mrz

22

Welche Videos sind ethisch noch vertretbar?

Die Frage an sich trägt zum Schmunzeln bei. Weiß man welche Funktion Blogs heute erfüllen, weiß man auch, wie man mit ihnen umgeht. Im Prinzip kann sich jeder seine eigene Meinung ins Blog stellen lassen. Und so offen man für dieses Thema ist, so offen ist man natürlich auch für die Videos, die hierfür gefilmt werden. Jeder kann und darf mitbloggen. Die Frage, die sich stellt ist aber, wie weit man gehen darf. Dürfen wir bis ins letzte unsere intimen Gedanken mit Videos verknüpft ins Netz reinstellen lassen? Diese Frage reicht schon zu einer ethischen Diskussion. Wie moralisch ist man noch, wenn man sich nackt filmen würde und dies einem größeren Publikum zugänglich machen würde. Einerseits ist auch ein Blog dafür offen andererseits haben wir gesellschaftlich eine Verantwortung zu erfüllen, die nicht unerheblich ist. Allein schon um Kindern und Jugendlichen dieses Affront zu ersparen. Denn wer weiß wer bloggt und welchen Alters er oder sie ist.

Moralisch wäre es auch sich zu überlegen, ob Themen wie Gewalt und Sexualität videogerecht gebloggt werden dürfen. Der arabische Frühling hat gezeigt, dass Gewalt durchaus sinnvoll nach außen gezeigt werden darf. Wie wenig hätten wir von den Ereignissen im letzten Jahr und auch bis heute erfahren, wenn Blogger aus Syrien oder Ägypten nicht die Gewalteskalation in ihrer Heimat aufgezeigt hätten. Gewalt zu filmen kann also zwei Seiten haben. Eine die offen ist, um sie zu bekämpfen wie in Syrien, eine andere, die nicht gezeigt werden darf, damit sie keine Nachahmer findet. Hierzu gehören Pädophilie genauso wie sexualisierte Gewalt an Erwachsene oder das Filmen von geplanten Morden oder aber auch Mobbingaktionen an Betroffene.

Persönliche Videos ins Netz zu stellen, kann also verschiedene Gründe haben. Sie kann zur Informationsweitergabe dienen, sie kann dem Spaß an der Sache dienen, sie kann der Aufklärung dienen oder aber auch als Warnung dienen. Letztlich muss sich der Nutzer immer Gedanken darüber machen zu welchem Sinn und Zweck er sein Video ins Netz stellt.

Natürlich stellt sich jetzt die Frage, ob diese Verantwortung von jedem getragen werden kann. Aber wünschenswert wäre dies. Wünschenswert um gerade der Jugend, die zu 98% das Medium Internet nutzt, zum Vorbild zu werden.

Bild: © shootingankauf – Fotolia.com

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Dez

07

Videoblog – das moderne Tagebuch

Ein Videoblog, oft kurz Vlog genannt, ist eines der modernsten Medien im Internet und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Grenzen zum Video-Podcast sind fließend. Viele TV-Sender und Printmedien produzieren inzwischen Videoblogs, die sich mit den unterschiedlichsten Themen auseinandersetzen: Mode und Musik, Politik, Kultur und Lifestyle. Vloggen ist nicht ganz so einfach wie eine eigene kleine Website, aber es bietet zahlreiche Möglichkeiten. Der Kreativität für ein Videoblog sind kaum Grenzen gesetzt. Jeder kann sein eigenes Tagebuch ins Internet stellen.

Um sein eigenes Videoblog zu produzieren, benötigt man eine Videokamera mit Zubehör wie Stativ oder Beleuchtung, Software zum Schneiden und Konvertieren sowie Webspace zum Hochladen und Präsentieren der Videodateien. Natürlich kann man dazu auch kostenlosen oder werbefinanzierten Speicherplatz verwenden. Gegenüber dem textbasierten Bloggen, das ab und zu von Bildern aufgelockert wird, liegen die Vorteile klar auf der Hand. Ein Video sagt mehr als tausend Worte. Das bewegte Bild ist eingängiger und interessanter, mit einem Film lassen sich Stimmungen viel intensiver und direkter vermitteln. Außerdem eröffnet die Verbindung von Musik und Sprache eine ganz neue Ebene. Der Unterschied zwischen Blog und Vlog ist ähnlich wie zwischen Tageszeitung und Fernsehen. Mit einer Zeitung ist man gut informiert, aber so viel Spaß wie im Fernsehen hat man nicht.

Um ein erfolgreiches Videoblog zu führen, braucht die Seite ein klares Konzept. Die Filmbeiträge müssen ihren eigenen Stil haben und sich selbst treu bleiben. Sie sollten kurz sein, fünf Minuten reichen aus. Dafür ist aber regelmäßig aktueller Inhalt im Videoblog Pflicht. Spätestens nach einer Woche erwarten die Zuschauer im Internet eine neue Folge, sonst verlieren sie ihr Interesse.

Gute Videoblogger setzen die technischen Mittel kreativ ein. Wer Folge für Folge nur sich selbst in der Pose des typischen Nachrichtensprechers zeigt, der langweilt sein Publikum. Ein Vlog mit Mehrwert gibt den Surfern, was sie wollen. Man kann die ganze Welt filmen, statt nur über sie zu erzählen, mit Leuten sprechen statt nur über sie, Interviews führen, Dinge zeigen statt beschreiben. Alles, was mit einem Textblog oder einem Audio-Podcast unmöglich ist, hat im Videoblog Platz.

Vorsicht ist besonders dann geboten, wenn man selbst auftritt. Böse Bemerkungen oder handfeste Beleidigungen können auch für Blogger richtig teuer werden, wenn man sie im Internet veröffentlicht, doch im Videoblog sein eigenes Gesicht zu zeigen will gut überlegt sein. Außerdem muss man wie im Internetradio die Urheberrechte an fremden Medieninhalten wie z. B. Musik beachten und möglicherweise GEMA-Gebühren entrichten, sonst droht eine kostenpflichtige Abmahnung.

Bild: © Benny Weber – Fotolia.com

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Dez

02

Tipps zum richtigen Video erstellen

Einen guten Film oder eine hochwertige Aufnahme mit der eigenen Kamera zu machen ist leichter gesagt als getan. Jeder, der schon einmal versucht hat, ein bestimmtes Ereignis selbst auf Film zu bannen, weiß, dass sich hierbei nicht nur Schwierigkeiten mit der Technik oder dem verwackelten Bild in den Weg stellen. Dabei können viele solcher Probleme bereits durch ein paar Vorbereitungen und Kniffe vermieden werden.

Als erste Vorbereitung sollte sich mit den wichtigsten, technischen Einstellungen der Kamera vertraut gemacht werden. Ein paar Tricks können hierbei das spätere Filmen einfacher machen und eine gute Bild- sowie Tonqualität garantieren.

Beispielsweise ist es hilfreich, den Autofokus der Kamera abzustellen, damit dieser kein eigentlich unwichtiges Detail im Bild scharf stellt, nur weil es im Vordergrund ist. Außerdem garantiert ein Weißabgleich vor Drehbeginn, dass die Farben beispielsweise bei wechselnden Lichtverhältnissen nicht aus dem Gleichgewicht geraten oder verschwimmen. Hierzu wird oft der altbewährte Trick verwendet, die Kamera vor Drehbeginn etwa zehn Sekunden auf ein weißes Blatt Papier zu richten, um einen automatischen Weißabgleich durchzuführen.
Ein wackelfreies Bild kann am besten durch die Arbeit mit einem Stativ erreicht werden. Falls ein solches gerade nicht zur Hand ist, hilft es sich beim Filmen an einen festen Halt anzulehnen, damit das Bild so wenig wie möglich verwackelt.

Einen fehlerfreien und qualitativ hochwertigen Ton erreicht der Filmer am besten durch den Einsatz eines externen Mikrofons. Das in der Kamera eingebaute Mikrofon hat den Nachteil, dass es nur die Geräusche in unmittelbarer Nähe aufnimmt. Dadurch wird meistens nur die gesamte Geräuschkulisse auf Band aufgenommen und nicht das, worauf der eigentliche Fokus der Aufnahme liegen sollte. Beim Filmen sollte stets beachtet werden, dass auch das externe Mikrofon nur eine bestimmte Reichweite hat und der Filmer somit immer versuchen sollte, so nah wie möglich zur Tonquelle zur gelangen.

Damit bei schwierigen Lichtverhältnissen -also beispielsweise bei Kunstlicht oder großen Hell-Dunkel Kontrasten- das gefilmte Objekt nicht überbelichtet wird, ist die Warnfunktion des sogenannten Zebras sehr nützlich. Diese kann bei den meisten Kameras im Menü aktiviert werden und schraffiert dann im Bild die Bereiche, die momentan überbelichtet sind. Dadurch kann sich der Filmer schnell an die Lichtverhältnisse anpassen und eine gute Bildqualität erreichen. Für die Wahl der Umgebung gilt also allgemein, dass diese weder zu hell noch zu dunkel gewählt und bei einem hohen Geräuschpegel am besten nicht auf den Einsatz eines externen Mikrofons verzichtet werden sollte.

Bild: © Cybrain – Fotolia.com

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Dez

02

Was man beim Hochladen eines Videos beachten sollte

Viele Menschen sind heute auf einer Videoplattform angemeldet. Nicht nur auf Facebook kann man seine Videos mit anderen teilen, vor allem Seiten wie Youtube oder MyVideo sind sehr beliebt. Auch wenn das hochladen von eigenen Filmen sehr einfach erscheint, kann es doch immer wieder zu Problemen und Fehlern kommen.

Was sollte man bei der Erstellung von Videos beachten?

Will man ein Video auf einer Videoplattform hochladen, sollte man beachten, dass das Video auch den dortigen Standards entspricht. Nicht jede Seite nimmt jedes Videoformat an. Die gängigen Formate wie –avi, -mpg2 oder –mpg3, -wmv oder Quicktime werden auf vielen Seiten akzeptiert. Wer sich nicht sicher ist, welche Formate von der Seite angenommen werden, kann dies unter der Rubrik Hilfe auf den Seiten nachlesen.
Ein weiteres Problem ist die Länge. Viele Seiten nehmen keine Videos an, die länger als 10 Minuten sind oder mehr als eine gewisse Speichermenge benötigen. Auch hier gibt es Ausnahmen. Youtube räumt einigen Nutzen längere Videos zu als anderen. Auch hier sollte man sich vorher auf der Seite informieren und das gewünschte Video im Notfall mit einem Bearbeitungsprogramm teilen und dann in Einzelteilen hochladen.

Was sollte man beim hochladen beachten?

Die Videoplattformen haben einander ähnliche Anmeldeformulare, in denen Einzelheiten zum eigenen Video angegeben werden müssen. Vorhanden sein müssen immer ein Titel und eine Beschreibung. Auch die Eingabe von Tags ist sinnvoll. Das sind Schlüsselwörter mit denen die Videos später gefunden werden können. Man sollte als Tags Wörter wählen, die zu dem Video passen und von den Leuten auch genommen werden, damit das Video oft gesehen wird.
Man kann das Video aber auch nur bestimmten Personen zugänglich machen, z.B. Freunden, die ebenfalls auf der Seite eingeloggt sind.

Das Problem mit den Urheberrechten!

In letzter Zeit gehen die Seiten verstärkt auf das Urheberrecht ein. Das kann man als gut oder schlecht empfinden. Für viele Videos bedeutet dies aber, dass sie gelöscht werden können. Dies geschieht vor allem, wenn die Videos mit Audiomaterial erweitert werden. Eine musikalische Untermauerung kann das Video noch verschönern, kann aber auch dazu führen, dass das Video gelöscht wird. Viele Videoseiten haben heute Verträge mit Musikstudios und löschen prinzipiell jedes Video in dem ein Lied vorkommt, dass von eben diesem Studio verwaltet wird. Dabei spielt es keine Rolle, wie man an das Lied gekommen ist.
Leider kann man vorher nicht prüfen, welche Lieder von welcher Seite akzeptiert werden und welche nicht. Hat man außerdem zu viele Videos mit geschütztem Inhalt kann das eigene Konto gelöscht werden.

Bild: © Thomas Pajot – Fotolia.com

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